Partnerstadt Slavgorod
Unsere Partnerstadt Slavgorod liegt ca. 320 Kilometer südöstlich von Minsk. Sie liegt im Gebiet Mogilov, in der auch die Gebietsverwaltung ansässig ist. In Slavgorod leben ca. 7.600 Menschen. Insge...
Zentrum Funke der Hoffnung
Bei den Besuchen in Slavgorod stellten wir fest, dass dort lebende Menschen mit Einschränkungen vor der Öffentlichkeit versteckt wurden. Die betreffenden Familien waren bei der Alltagsbewältigung a...
Werkstatt für behinderte Erwachsene
Werkstatt aktuell (rechter Gebäudeteil) Nachdem die fachliche Betreuung von Kindern mit Behinderungen gewährleistet war stellte sich die Frage, wie die Betreuung der Kinder nach deren Erwachsenwerde...
Erholungszentrum Nadeshda
Im Jahr 1992 begannen verschiedene internationale Einrichtungen in Zusammenarbeit mit dem belarussischen Tschernobyl-Komitee und dem Verein "Leben nach Tschernobyl" in Minsk mit dem Aufbau des "Erholu...

 

Willkommen auf  der Homepage der
Projektgruppe "Kinder von Tschernobyl e.V. Bad Schwalbach"

 

 

Am 28. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl in der Ukraine!

Niemals dürfen Unglücke mit solchen Auswirkungen auf Natur und Menschen in Vergessenheit geraten!

 

 

Noch heute sind die Folgen der Katastrophe spürbar:

  • das Immunsystem von betroffenen Personen ist geschwächt
  • Krankheiten sind häufiger und schwerwiegender
  • die Zahl der behinderten Kinder ist gestiegen
  • wirtschaftliche Einbußen erschweren das tägliche Leben betroffener Personen
  • große Teile von Feldern und Wäldern sind immer noch verstrahlt und somit nicht nutzbar
  • Tiere in den verstrahlten Regionen nehmen auch heute noch kontaminiertes Futter zu sich  

Die Folgen der Katastrophe von Tschernobyl waren und sind für die unmittelbar Betroffenen nicht allein zu bewältigen. Diese Erkenntnis führte im Jahre 1991 dazu, dass sich im Rahmen der Völkerverständigung Kontakte nach Weißrussland entwickelten, insbesondere zu der Stadt Slavgorod, die in einem verstrahlten Gebiet liegt.

Die Wälder und Felder um Slavgorod sind z. T. noch kontaminiert und dürfen mehr als 25 Jahre nach der Katastrophe immer noch nicht betreten werden.

Kinder aus der Region Slavgorod wurden zu Erholungsmaßnahmen nach Deutschland eingeladen, um die Lebenssituation der Kinder und deren Familien zu verbessern. Durch die zahlreichen gegenseitigen Besuche wurden Vorurteile und alte Feindbilder abgebaut und  der Prozess der Versöhnung gefördert.

Mit Gründung des Vereins "Kinder von Tschernobyl e.V." 1994 wurden die humanitären Maßnahmen strukturiert und ausgedehnt. Spenden und Mitgliedsbeiträge führten dazu, dass künftige Maßnahmen unterstützt und erweitert werden konnten.

 

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